Alle Jahre wieder GRIPPESCHUTZIMPFUNG

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Alle Jahre wieder, wenn die Sonnentage kürzer werden und erste Eisblumen sich an den Fensterscheiben im Auto bilden, stellt sich für viele Menschen die Frage: Grippeschutzimpfung ja oder nein?



Ärzte empfehlen die Schutzimpfung vor allem für ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Menschen; Naturheilkundler dagegen raten häufig ab.

 

 

 

 


 



Ein paar Fakten zur Grippeschutzimpfung


Die Grippeschutzimpfung enthält einen sogenannten Tot-Impfstoff, der vor den häufigsten Influenza-Typen schützen soll. Die Bakterien, die gespritzt werden, sind nicht mehr lebendig. Diese steuern das Immunsystem an, damit es Antikörper bilden kann. Sollte eine Infektion mit echten Grippeviren auftreten, sind bereits Antikörper vorhanden, die sofort reagieren können und bestenfalls verhindern, dass die Grippe ausbricht.

Nach der Schutzimpfung braucht es noch etwa 14 Tage, bis der Grippeschutz aufgebaut ist. Daher ist es empfehlenswert, zwischen September und November zu impfen, da im Dezember die meisten Grippeinfektionen auftreten. Der Impfschutz hält dann rund ein halbes Jahr und muss jährlich wiederholt werden.

Jedes Jahr wird für die Grippeschutzimpfung ein neuer Wirkstoff entwickelt, weil die Virenstämme mutieren und gegen die Impfung immun werden.



Grippeschutzimpfung: Warum sie Leben retten kann


An Grippe sterben jährlich im Durchschnitt 8000 Menschen, wobei die Zahlen von Jahr zu Jahr erheblich schwanken. Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder diejenigen, die von Berufs wegen besonders gefährdet sind, sich mit Grippe zu infizieren, sollten sich gegen das Influenza-Virus impfen lassen. Auch Säuglinge sowie Schwangere sollten sich schützen.

Grippe wird meist als harmlose Krankheit behandelt. Das eigentlich gefährliche an der Infektion sind jedoch nicht die Grippeviren selbst, sondern Bakterien, gegen die sich das Immunsystem durch die Infektion nicht mehr wehren kann. Sekundärinfektion können schlimmstenfalls eine Herzmuskelentzündung oder Gehirnentzündungen sein, die auch bei sonst gesunden Menschen zum Tod führen können.



Nebenwirkungen der Schutzimpfung


Da bei der Grippeschutzimpfung keine lebenden Viren injiziert werden, kann es nach der Impfung nicht zum Ausbruch der Krankheit kommen. Dennoch können zahlreiche Nebenwirkungen auftreten. Kleinere Reaktionen auf den Impfstoff sind ungefährlich wie Hautirritationen, Rötungen oder Schwellungen. Unangenehmer können schon allgemeine Beschwerden sein wie grippeähnliche Symptome, Gliederschmerzen oder allgemeines Unwohlsein.

Immer wieder hört man in den Nachrichten, dass Impfstoffe zurückgeholt werden, weil sie schwere Nebenwirkungen verursachen. Verunreinigungen beispielsweise lösen Fieberkrämpfe aus. Eine der seltensten Nebenwirkungen ist das sogenannte Guillain-Barré-Syndrom, das in etwa einem von 700.000 Fällen teils bis zur Lähmung führen kann.

In der Regel ist eine Grippeschutzimpfung allerdings absolut harmlos; es sollte jedoch nie geimpft werden, wenn bereits eine fieberhafte Erkrankung vorliegt.

 

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