Der Magen

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Man sagt: Liebe geht durch den Magen. Dies ist nicht nur eine leere Phrase, sondern hat tatsächlich einen medizinischen Hintergrund. Denn genauso wie Stress und Hektik sich negativ auf den Magen Darm auswirken und Magen schmerzen auslösen, fördern Glücksgefühle die Magengesundheit.

 

Der Magen befindet sich im menschlichen Körper zwischen Speiseröhre und Darm. Er hat die Aufgabe, die von uns aufgenommene Nahrung durchzumischen, sie mit Enzymen und Magensaft zu versehen und den so entstandenen Nahrungsbrei an den Dünndarm weiterzuleiten. Je nachdem, ob wir einen Joghurt oder eine Schweinshaxe gegessen haben, bleibt die Nahrung unterschiedlich lange im Körper. Durchschnittlich können 2 Liter Nahrungsmittel hier gespeichert werden. Der Magen kann sich dadurch um sein 20faches dehnen.

Es gibt einige Verhaltensweisen, die den Magen lange gesund halten. Zu den positiven Essgewohnheiten gehört es, scharfes und salziges Essen zu vermeiden, mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen einzunehmen und Alkohol in Maßen zu genießen, weil er die Säureproduktion anregt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Magen Darm: Erkrankungen des Magens

 

Alles, was wir an Nahrungsmitteln zu uns nehmen, wandert durch den Magen. Der Magen-Darm-Trakt ist dadurch sehr anfällig für Krankheiten.

Magen Schmerzen können viele Ursachen haben. Verdorbene Nahrung oder Bakterien lösen heftige Reaktionen aus wie Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Wenn keine Krankheiten wie Magen Darmgrippe ursächlich sind, bringen Tees und Wärme Linderung. Ursächlich für Magen Schmerzen können aber auch Stress oder bestimmte Medikamente sein.

Eine der häufigsten Erkrankungen des Magens ist die Magen Darmgrippe. Diese Erkrankung hat nichts mit einer klassischen Influenza zu tun, sondern wird durch eine Entzündung der Schleimhäute und des Dünndarms ausgelöst. Symptome der Patienten, die unter der Magen Darmgrippe leiden, sind Brechdurchfall, heftige Bauchkrämpfe und Fieber sowie Magen Schmerzen. Die Magen Darmgrippe wird meist durch Viren oder Bakterien ausgelöst; die Symptome zeigen sich binnen weniger Stunden. Vorbeugen kann man einer Magen Darmgrippe, indem man bestimmte Hygieneregeln einhält. Da sich der Erreger auf Kontaktflächen befinden kann, beugt regelmäßiges Händewaschen sowie die gründliche Reinigung von Nahrungsmitteln vor.
 

 

Entzündungen im Magen


Entzündungen im Magen werden häufig durch einen bestimmten Keim ausgelöst, den Helicobacter. Aber auch schädliche Nahrungsmittel wie Alkohol, verdorbene Lebensmittel oder Medikamente, die die Magenschleimhaut reizen, lösen eine Magenschleimhautentzündung, die sogenannte Gastritis aus. Symptome einer akuten oder chronischen Gastritis können Magen Schmerzen sowie Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen sein. Diagnostiziert wird eine Entzündung im Magen durch eine Magenspiegelung oder Gastroskopie. Bei der Magenspiegelung wird über den Mund ein Endoskop in den Magen eingeführt und Gewebe entnommen, das auf Keime wie den Helicobacter untersucht wird.  Magenverträgliche Ernährung sowie unterstützende Medikamente wie Säureblocker helfen dabei, Entzündungen im Magen zu heilen.

 

 

Sodbrennen: Das Volksleiden des Magens

 

Etwa 20 Millionen Deutsche leiden an Sodbrennen oder der sogenannten Reflux-Krankheit. Sodbrennen ist eine chronische Erkrankung des Magens, bei der saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Diese Säure verursacht Schmerzen, die bis in den Rachenraum des Patienten ausstrahlen.

Ausgelöst wird die Erkrankung des Reflux durch die Erschlaffung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre. Sodbrennen kann einmalig nach einer besonders fetthaltigen Mahlzeit auftreten oder aber chronisch werden; dann ist mit schwereren Folgeerscheinungen zu rechnen. Die Reflux-Krankheit ist häufig auf den Lebensstil des Patienten zurückzuführen. Wenn die aufgenommene Nahrung immer sehr  fetthaltig ist, häufig Alkohol, Kaffee und Nikotin konsumiert wird, begünstigt dies die Entstehung von Sodbrennen. Ebenso können Stress und seelische Belastungen die Entstehung ursächlich für Sodbrennen sein.

 

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