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Informationen über: Krebs, Magen-

Krankheitsbild

Ein Krebs oder Krebsgeschwür (Fachbegriff Tumor) entsteht, wenn Zellen eines Gewebes oder Organs unkontrolliert wachsen und sich immer stärker vermehren. Gutartige Tumore richten dabei in der Regel keinen weiteren Schaden an. Sie bleiben auf einen bestimmten Raum beschränkt und behindern andere Organe nicht bei ihrer Aufgabe. Bösartige Tumore dagegen können auch in die benachbarten Gewebe und Organe eindringen und sie letztendlich zerstören. Zusätzlich “verschickt” ein bösartiger Tumor Tochterzellen über die Blutbahn in andere Körperregionen, z.B. in die Leber, ins Gehirn oder in die Knochen. Dort wachsen dann Tochtergeschwüre, so genannte Metastasen.

 

Die Zahl der Magenkrebserkrankungen ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Dennoch erkranken jedes Jahr etwa 20.000 Menschen neu an dieser Krebsform.

Diagnose

Magenkrebs verursacht im Frühstadium kaum bzw. nur sehr uncharakteristische Beschwerden. Sie werden deshalb meist nicht ernst genommen und als “kleine Magenverstimmung” abgetan. Andererseits aber gilt: Wenn ein Magenkrebs frühzeitig erkannt und behandelt wird, bestehen sehr gute Heilungschancen. Mehr als 75% der Patienten können dann geheilt werden. Daher ist es von größter Bedeutung, dass Sie die Frühwarnzeichen Ihres Körpers kennen und ernst nehmen!

 

Achten Sie auf folgende Signale Ihres Körpers

Auch wenn die folgenden Beschwerden längst nicht immer von einen Magenkrebs hervorgerufen werden, sollten Sie bei ihrem Auftreten umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Nur so kann ein Magenkrebs in einem sehr frühen, gut heilbaren Stadium entdeckt werden.

  • Schmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Unverträglichkeit gegenüber Speisen und Getränken, die Sie zuvor gut vertragen haben, z.B. Kaffee, Alkohol
  • langjährig bestehende Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln
  • unerklärlicher Gewichtsverlust
  • “Teerstuhl”: schwarzer, klebriger Stuhl
  • Schluckbeschwerden

 

Untersuchungen bei Verdacht auf Magenkrebs

Wenn Sie selbst oder Ihr Arzt bei einer Untersuchung verdächtige Anzeichen entdeckt haben, werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Im ersten Schritt wird Ihr Arzt eine Magenspiegelung vornehmen, bei der er die Magenschleimhaut auf krankhafte Veränderungen untersucht. Aus verdächtig erscheinenden Bezirken kann er mit Hilfe einer kleinen Zange eine Schleimhaut-Gewebeprobe entnehmen. Die Zellen des entnommenen Gewebes werden anschließend genau untersucht. Man erfährt dabei nicht nur, ob überhaupt ein Krebs vorliegt, sondern kann oftmals auch die Bösartigkeit und das Entwicklungsstadium des Tumors feststellen.

 

Weitere Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall, Blutuntersuchungen, Computer- und Kernspintomographie sowie Skelettszintigraphie können erforderlich sein, um die genaue Lage und Größe des Krebses abzuklären und um aufzudecken, ob sich schon Metastasen gebildet haben. Von den Ergebnissen all dieser Untersuchungen hängt ab, welche Behandlungsmaßnahmen für Sie den besten Erfolg bringen.

Ursachen

Warum und wie ein Magenkrebs entsteht, ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. Bekannt ist aber, dass bestimmte Lebensumstände und Gewohnheiten die Erkrankungsgefahr für Magenkrebs erhöhen.

 

Ein höheres Erkrankungsrisiko haben Sie, wenn

  • Verwandte ersten Grades bereits an Magenkrebs erkrankt sind
    d.h. Vater, Mutter, Kinder oder Geschwister. Das Erkrankungsrisiko vervierfacht sich dadurch!

 

  • Sie älter als 55 Jahre sind

 

  • Sie seit längerer Zeit an Magenerkrankungen leiden
    z.B. Magenschleimhautentzündung, Magengeschwür, Sodbrennen etc., besonders wenn das Magengeschwür trotz der Behandlung nicht abheilt

 

  • Sie Magenpolypen haben

 

  • Sie an einer besonderen Art der Blutarmut leiden
    der so genannten perniziösen Anämie

 

  • Sie rauchen
    Viele Inhaltsstoffe des Zigarettenrauches wirken krebserregend. Beim Rauchen löst sich ein Teil dieser Substanzen im Speichel und gelangt so in den Magen

 

  • Sie sich ungesund ernähren
    Magenschädlich wirken sich aus: salzreiche Kost (stark gesalzene Speisen, Gepökeltes, Geräuchertes), Alkohol (besonders Hochprozentiges), giftige Begleitstoffe in Lebensmitteln (z.B. Schimmel und Nitrosamine. Letzteres bildet sich aus nitratreichem Gemüse, das mehrfach aufgewärmt wurde), Benzapyrene (bilden sich beim Grillen), zu wenig Vitamine und zu wenig Ballaststoffe (z.B. durch zu wenig Gemüse und Vollkornprodukte) sowie zu heiße Speisen.

Das können Sie tun:

Überblick

Magenkrebs muss selbstverständlich ärztlich behandelt werden. In der Regel wird in einer Operation das Tumorgewebe entfernt. Dabei muss natürlich auch ein Teil des Magens oder auch der gesamte Magen herausgenommen werden. Aus Dünndarmgewebe gestaltet der Chirurg einen Ersatzmagen, der wie der Magen die Nahrung aus der Speiseröhre übernimmt.

 

Bestrahlung und Chemotherapie kommen bei Magenkrebs nur in seltenen Fällen zum Einsatz. Man versucht dagegen, die körpereigene Immunabwehr zu stärken, damit sie, wie bei Gesunden, eventuell übrig gebliebene Krebszellen unschädlich macht. So ist der Patient gegen Rückfälle besser gewappnet.

Auch Sie selbst können einiges tun, um Ihren Körper bei der Bekämpfung des Tumors zu unterstützen:

 

Denken Sie positiv!

Mit einer positiven Lebenseinstellung arbeitet Ihr Immunsystem besser, und die Heilungschancen stehen höher.

 

Ernähren Sie sich gesund

nehmen Sie großen Einfluss auf Ihre Gesundheit. Richtige Ernährung beugt der Krebsentstehung und Rückfällen vor, kräftigt das Immunsystem und fördert Heilung und Genesung. Schon mit wenigen Grundregeln können Sie eine Krebsvorbeugende Ernährung umsetzen. Und wenn Sie Unterstützung bei speziellen Problemen brauchen, z.B. bei Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Krämpfen oder Durchfällen, dann sprechen Sie Ihren Arzt und Apotheker darauf an.

 

Sorgen Sie für körperliche Bewegung

trotz der Erkrankung verspricht Ihnen deutliche Steigerung Ihrer Leistungsfähigkeit. Stoffwechsel, Immunsystem und Stimmung lassen sich durch Bewegung anregen und verbessern.

 

Vermeiden Sie krebserregende Substanzen

Geben Sie, wenn Sie Raucher sind, das Rauchen auf!

 

Zusätzliche Hilfe,

auch über die grundlegende Therapie der Krebserkrankung hinaus, finden Sie in speziellen Arzneimitteln. Sie unterstützen Ihr Immunsystem oder wirken ausgleichend auf Körper und Seele. Pflanzliche und homöopathische Arzneimittel haben sich dabei besonders bewährt.

Medikamente

Eine Misteltherapie hat sich ergänzend zur Hauptbehandlung vielfach bewährt. Sie verbessert bei vielen Krebspatienten die Lebensqualität. Das bedeutet für Sie: Ihr Appetit und Ihre Leistungsfähigkeit nehmen wieder zu, Sie schlafen besser und werden seltener krank. Außerdem vertragen Sie die Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapie besser und leiden seltener unter den Nebenwirkungen. Auch auf das Immunsystem wirkt die Mistel positiv: Sie stärkt die Immunabwehr und hilft somit, einem Krankheitsrückfall und einer Neuerkrankung vorzubeugen.

 

Hilfreiches

Lassen Sie sich das Leben mit der Erkrankung leichter machen! Haben Sie Schmerzen? Dann sprechen Sie Ihren Arzt offen darauf an. Es gibt heute eine Menge guter Arzneimittel gegen die Tumorschmerzen. Diese Medikamente werden auf die jeweilige Art und Stärke der Schmerzen abgestimmt und individuell dosiert. Sie bergen keine Suchtgefahr, wenn sie richtig und rechtzeitig eingesetzt werden!

Leiden Sie unter Nebenwirkungen Ihrer Therapie? Fühlen Sie sich müde, ausgelaugt und antriebslos? Auch hier können Ihnen Arzneimittel eine Hilfe sein. Besonders pflanzliche und homöopathische Medikamente haben sich bewährt, um ein gestörtes körperliches und seelisches Gleichgewicht wieder her zu stellen.

Allgemeine Maßnahmen

Lassen Sie sich von Ihrer Erkrankung nicht unterkriegen!

Fragen Sie Ihren Arzt nach allem, was für Sie unklar ist: von den einzelnen Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten über Nachwirkungen der Operation bis hin zur Gefahr von Rückfällen oder Neuerkrankungen. Je mehr Sie über Ihre Erkrankung und deren Behandlung wissen, desto besser können Sie mitarbeiten, Nebenwirkungen abfangen und Ihre Genesung unterstützen. Eine hervorragende Hilfe kann auch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen sein. Dort treffen Sie ausschließlich “Mit-Leidende”, keiner kann Sie besser verstehen!

 

Beschäftigen Sie sich darüber hinaus mit den Dingen, die Ihnen das Leben angenehmer machen, gönnen Sie sich etwas Gutes, gehen Sie einem Hobby nach, fahren Sie in Urlaub. Denken Sie positiv. Positives Denken fördert Ihre Heilung!

Ernährung

Die richtige Ernährung ist ein wichtiges Werkzeug für Sie, mit dem Sie selbst den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können! Zwar gibt es nach dem derzeitigen Wissensstand keine Diät, mit der man einen vorhandenen Krebs heilen könnte. Doch mit Hilfe einer optimalen Ernährung ist es Ihnen möglich, die Heilung Ihrer Krankheit zu unterstützen, Ihr Wohlbefinden zu stärken und Rückfälle oder Neuerkrankungen zu vermeiden. Dabei darf die Ernährung aber stets nur als ergänzende Maßnahme zur ärztlichen Behandlung verstanden werden.

 

Man weiß heute, dass bestimmte Stoffe aus der Nahrung zur Entstehung von Krebs beitragen. Denn bis zu 70% aller Krebserkrankungen haben ihre Ursachen in falscher Ernährung! Man weiß aber auch, dass es zahlreiche, vor allem pflanzliche Stoffe gibt, die eine starke Schutzwirkung gegen Krebs ausüben.

 

Diese Stoffe haben Einfluss auf Magenkrebs

Wer die deftige Küche liebt, hat ein erhöhtes Risiko für Magenkrebs! Verantwortlich dafür sind Salz, vor allem Pökelsalz, Nitrat und Nitrit. Diese Stoffe finden sich in besonders hoher Konzentration in geräuchertem Fleisch und Fisch, in Wurstwaren und Eingelegtem. Nitrit kann im Körper mit Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen reagieren. Auch wer häufig über Holzkohle grillt, kann seinen Magen gefährden. Die dabei entstehenden Benzpyrene gelten ebenfalls als sehr krebsgefährliche Stoffe. Gegenspieler für die genannten Schadstoffe sind die antioxidativen Vitamine A (und seine Vorstufen, z.B. Betacarotin), C und E sowie das Spurenelement Selen.

 

Die wichtigsten Ernährungsregeln

Essen Sie fettarm!

Sparen Sie mit Koch- und Streichfett, wählen Sie magere Fleisch-, Wurst- und Käsesorten.

 

Nehmen Sie viel pflanzliche Kost zu sich

und zwar frisch und am besten roh! Optimal sind 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag! Greifen Sie auch auf Sojaprodukte zurück, die Sie z.B. anstelle von Fleisch, Quark und Milch verwenden können.

 

Verzehren Sie reichlich Ballaststoffe!

Ballaststoffe sind in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse in ausreichender Menge enthalten. Ballaststoffreiche Kost ist deshalb so gesund, weil sie den Darm in viel kürzerer Zeit durchläuft als faserarme Kost. Dadurch werden Schadstoffe deutlich schneller ausgeschieden.

 

Gestalten Sie Ihre Mahlzeiten abwechslungsreich

Wissen Sie, wie viele verschieden Getreide-, Obst- und Gemüsesorten es gibt? Probieren Sie mal Neues nach dem Grundsatz: Von Vielem wenig essen ist besser als von Wenigem viel.

 

Verzichten Sie auf Genussmittel

vor allem hochprozentigen Alkohol, Nikotin und Kaffee!

 

Das ist gesund für Sie

Fleisch

Magere Fleischsorten, vor allem von Huhn, Pute, Kalb, Wild. Fleisch sollten Sie nur 2-3x wöchentlich auf Ihren Speiseplan setzen und jeweils auch nur eine kleine Portion; so als ob Fleisch die Beilage zu Gemüse und Kartoffeln wäre (nicht umgekehrt!).

 

Fisch

Seefisch (z.B. Rotbarsch, Kabeljau, Seelachs, Scholle, Lachs, Hering, Thunfisch, Makrele, Sardine, Heilbutt), mindestens 1x pro Woche.

 

Nährmittel

Soweit möglich, alles aus dem vollen Korn. Probieren Sie doch auch einmal Gerichte aus Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern, Hirse oder Buchweizen! Sie vertragen Vollkorn-Backwaren schlecht? Dann bereiten Sie Suppen und Breie aus Getreide. So ist Vollkorn leichter verdaulich. Neben Getreide bieten Kartoffeln, Hülsenfrüchte und ungeschälter Reis wertvolle Alternativen.

 

Milchprodukte

Alle fettarmen Milchprodukte. Sauermilchprodukte wie Naturjoghurt, Quark, Kefir fördern eine gesunde Darmflora und stärken dadurch das Immunsystem.

 

Eier

Nicht mehr als 3 pro Woche. Dazu zählen auch die verarbeiteten Eier in Kuchen, Aufläufen etc.

 

Gemüse

Alle Sorten, frisch und roh, oder kurz und schonend gegart. Bevorzugen Sie Waren der Saison!

Bei empfindlicher Verdauung wählen Sie zartes Gemüse: Möhren, Kohlrabi, Brokkoli, Spinat, Zucchini, Rote Beete (gedünstet oder als frisch gepresster Saft).

 

Obst

Alle Sorten, frisch und roh. Bevorzugen Sie Waren der Saison!

Am gesündesten für Sie ist rohes, reifes Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Bananen, geschälte Äpfel, Pfirsiche, Birnen, Aprikosen, auch Trauben, Mandarinen.

 

Getränke

Trinken Sie viel, am besten zwischen den Mahlzeiten. Geeignet sind: grüner Tee, Kräutertees und stilles Mineralwasser. Insbesondere grüner Tee soll bei Menschen mit geringer Entgiftungskapazität einen günstigen (krebsvorbeugenden) Effekt aufweisen.

 

Sonstiges

Nüsse und Samen (z.B. Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne)

Geben Sie, wenn Sie Lebensmittel einkaufen, den Waren aus kontrolliert biologischem Anbau den Vorzug.

 

Diese Lebensmittel sollten Sie meiden

Fleisch

Fette Fleischsorten, z.B. Schwein, Ente, Gans sowie die meisten Wurstwaren (sie enthalten oft viel Fett und viele Zusatzstoffe, z.B. Salz und Nitrit).

Stark gebräuntes (=geröstetes oder gegrilltes) Fleisch (es enthält krebsfördernde Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren).

Stark gesalzenes oder gepökeltes Fleisch (Pökelsalz enthält Nitrit, das sich mit Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen verbinden kann!).

Innereien (sie enthalten oft reichlich Schwermetalle: Blei und Cadmium).

 

Fisch

Stark gesalzener oder geräucherter Fisch, Fischkonserven.

 

Nährmittel

Weißmehl-Gebäck. Ofenfrisches Brot, wenn Sie es schlecht vertragen.

 

Milchprodukte

Fettreiche Produkte wie Butter, Sahne, Käse über 40% Fett i. Tr. oder Kondensmilch.

 

Gemüse

Gemüsekonserven und blähendes Gemüse, z.B. Erbsen, Bohnen, Linsen, Kohl, Zwiebeln, Gurken (als Salat) oder Paprika.

 

Obst

Säurereiches Obst wie Stachelbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber, Orangen und Grapefruits. Obstkonserven, gekochtes oder gezuckertes Obst.

 

Getränke

Alkoholische Getränke, vor allem Hochprozentiges. Kohlensäurereiche Getränke, wenn Sie sie schlecht vertragen.

 

Gewürze

Scharfe Gewürze und Knoblauch, denn sie können bei empfindlichen Personen zu Blähungen oder Sodbrennen führen.

 

Fertiges

Sehr fette Speisen, z.B. Buttercreme-Torten oder Fettgebackenes.

 

 

Sonstiges

Verschimmelte Lebensmittel. Giftstoffe aus Schimmelpilzen beschränken sich nicht auf den befallenen Bereich, sondern können das gesamte Lebensmittel durchziehen. Daher unbedingt das ganze Lebensmittel entsorgen!!!

 

Folgende Nährstoffe braucht Ihr Körper jetzt besonders nötig

Betacarotin

ist eine Art Schutzschild für die Zellen.

Betacarotin findet sich in gelben und roten Obst- und Gemüsesorten, z.B. Möhren, Tomaten, Mangos, Aprikosen. Wenn Sie Betacarotin als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, halten Sie sich bitte an die Einnahme-Empfehlungen. Denn in zu hohen Dosen kann Betacarotin auch schädliche Wirkungen haben.

 

Calcium

ist Hauptbestandteil der Knochen und beugt der Osteoporose vor.

Neben Milchprodukten liefern auch Kohlgemüse, Hülsenfrüchte, Sesam und Sonnenblumenkerne sowie ausgewählte Mineralwassersorten ausreichend Calcium.

 

Coenzym Q10

mildert die Nebenwirkungen bestimmter Chemotherapiearten. Insbesondere hilft es, die durch Chemotherapie verursachten Schäden am Herzen auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Selen

entschärft krebsfördernde freie Radikale. Freie Radikale können Zellen zerstören.

Selenreich sind Fische, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen (Sesam).

Halten Sie auch hier bitte die Dosierungs-Vorschriften ein. Denn in großer Menge wirkt Selen giftig.

 

Vitamin C

stärkt die Immunabwehr und macht Schadstoffe unschädlich.

Vitamin-C-Lieferanten sind in erster Linie frisches Obst und Gemüse sowie Kartoffeln.

 

Vitamin D

steuert den Knochenstoffwechsel und beugt der Osteoporose vor.

Vitamin-D-reich sind Milchprodukte, Eier und Fisch.

 

Vitamin E

fängt Angriffe von aggressiven Stoffen auf die Zellen ab.

Reich an Vitamin E sind Vollkorn, Pflanzenöle, Weizenkeime, Nüsse und Blattgemüse (z.B. Spinat).

 

 

Auch die Versorgung mit L-Cystein und L-Glutathion ist bei Krebspatienten häufig unzureichend und infolge der medikamentösen Therapie der Bedarf an L-Carnitin erhöht.

 

Alle aufgeführten Nährstoffe erhalten Sie in Ihrer Apotheke auch als Nahrungsergänzungsmittel. Damit wird es leichter für Sie, ihren Körper mit den für ihn nötigen Stoffen zu versorgen. Aber achten Sie auf die Dosierung! Denn bestimmte Vitamine, z.B. die Vitamine D, E und A können sich im Körper anreichern und zu Nebenwirkungen führen. Stimmen Sie die Dosierung deshalb im Vorfeld mit Ihrem Arzt oder Apotheker ab.

Sport/Fitness

Bei etwa jedem zehnten Patienten entwickelt sich nach der Magenoperation eine Osteoporose. Sie entsteht, wenn auf Grund einer Verdauungsstörung Calcium und Vitamin D nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Dagegen helfen entsprechende Ernährungsmaßnahmen und Bewegung im Freien. Das ultraviolette Licht der Sonne regt Ihre Haut zur Bildung von Vitamin D an. Nehmen Sie sich daher täglich mindestens eine halbe Stunde Zeit für einen Spaziergang oder für ein sportliches Training unter freiem Himmel. Wenn Sie sich nicht kräftig genug dazu fühlen, erfüllt auch ein Lichtbad diesen Zweck. Bitte setzen Sie sich aber nicht zu lange der prallen Sonne aus. Denn zu intensive Sonnenbestrahlung kann Ihr Immunsystem beeinträchtigen.

Sonstiges

Nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf!

Suchen Sie ergänzende Informationen? Oder haben Sie das Bedürfnis, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen? Dann schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Dort erhalten Sie hilfreiche Tipps und erfahren von anderen Betroffenen, wie sie ihre Krankheit erfolgreich gemeistert haben.

 

Auch die Beschäftigung mit der Kunst kann helfen, den Krebs zu besiegen. Viele Kliniken bieten deshalb bereits Kunsttherapien an, beispielsweise Malkurse. Sie ermöglichen Erkrankten, Emotionen und Belastungen in schweren Lebensphasen auszudrücken und zu verarbeiten.

Selbsthilfegruppen

Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

Maistr. 12
80337 München
Telefon: 089/539525


Bundesverband der Kehlkopflosen e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Obererle 65
45897 Gelsenkirchen
Telefon: 0209/592282
Telefax: 0209/597748
Email: 101.64289@germanynet.de
Internet: http://www.paritaet.org/bvkl


Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)

Hr. Wolfgang Petter
Postfach 101125
30983 Gehrden
Telefon: 05108/926646
Email: marlene.kuehlechner@prostatakrebs-bps.de
Internet: http://www.prostatakrebs-bps.de


Deutsche Arbeitsgemeinschaft für psychosoziale Onkologie e.V. (dapo)

Johannisburgstr. 37/38
49074 Osnabrück
Telefon: 0541/1818086
Telefax: 0541/1818071
Email: dapo-ev@t-online.de
Internet: www.dapo-ev.de


Deutsche Gesundheitshilfe e.V. (DGH)

Hausener Weg 61
60489 Frankfurt/M.
Telefon: 069/780042
Telefax: 069/787700
Email: DGH-Mail@t-online.de
Internet: http://www.dgh-online.de


Deutsche Ileostomie-Colostomie-Urostomievereinigung (ILCO) e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Landshuter Str. 30
85356 Freising
Telefon: 08161/934301
Telefax: 08161/934304
Email: info@ilco.de
Internet: http://www.ilco.de


Deutsche Krebeshilfe e.V. (DKH)

Postfach 53111
53111 Bonn
Telefon: 0228/72990-0
Telefax: 0228/72990-11
Email: deutsche@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de


Deutsche Krebsgesellschaft - Psychosoziale Krebsberatungsstelle

Paul-Ehrlich-Str. 41
60596 Frankfurt/M.
Telefon: 069/6300960
Telefax: 069/639130


Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Paul-Ehrlich-Str. 41
60596 Frankfurt/M.
Telefon: 069/630096-0
Telefax: 069/639130
Email: service@krebsgesellschaft.de
Internet: http://www.krebsgesellschaft.de


Deutsche Krebshilfe e.V.

Thomas Mann-Str. 40
53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 729 90-0
Telefax: 02 28 / 729 90-11
Email: deutsche@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de


Deutsche Leukämie-Forschungshilfe und Deutsche Kinderkrebsstiftung

Joachimstr. 20
53113 Bonn
Telefon: 0228/9139430
Telefax: 0228/9139433
Email: dlfhbonn@kinderkrebsstiftung.de
Internet: http://www.kinderkrebsstiftung.de


Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst (KID)

Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/410121
Telefax: 06221/401806
Email: krebsinformation@dkfz.de
Internet: http://www.krebsinformation.de


Dt. Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. - Bundesverband der SH-Organisationen

Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Telefon: 0228/390440
Telefax: 0228/3904422
Email: info@leukaemie-hilfe.de
Internet: http://www.leukaemie-hilfe.de


Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (auch Männer)

B6, 10/11
68159 Mannheim
Telefon: 0621/24434
Telefax: 0621/154877
Email: kontakt@frauenselbsthilfe.de
Internet: http://www.frauenselbsthilfe.de


Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.

Bundesverband
Hauptstr. 44
69117 Heidelberg
Telefon: 06221/138020
Telefax: 06221/1380220
Email: information@biokrebs.de
Internet: http://www.biokrebs.de


Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie e.V.

Am Eichhof
75223 Niefern-Öschelbronn
Telefon: 07233/68410
Telefax: 07233/68413


Grace P.Kelly Vereinigung zur Unterstützung der Krebsforschung für Kinder

Wagnerstr. 7
75365 Calw-Heumaden
Telefon: 07051/13246


Informationsdienst Krebsschmerz

Telefon: 06221/42 20 00
Telefax: 06221/401806
Email: krebsschmerz@dhfz.de
Internet: www.krebsinformation.de/schmerzen.html


Interessengemeinschaft der Krebsnachsorge e.V.

Landwehrstr. 60
28217 Bremen
Telefon: 0421/3963066


Interessengemeinschaft Schilddrüsenkrebs (IKS)

Dahnstr. 4
45144 Essen
Telefon: 0201/75 7 29
Telefax: 0201/75 77 20
Email: dagmar_euteneuer@gmx.de
Internet: www.schilddruesenkrebs.de


Krebsinformationsdienst im dt. Krebsforschungszentrum (KID)

Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/410121
Telefax: 06221/401806
Email: kid@dkfz-heidelberg.de
Internet: www.krebsinformation.de


Landesverband der Kehlkopflosen Baden-Württemberg

Nußdorfer Str. 12
70435 Stuttgart
Telefon: 0711/8263519


Landesverband der Kehlkopflosen Bayern

Schmellerstr. 20
80337 München
Telefon: 089/7251789
Telefax: 089/7251789


Landesverband der Kehlkopflosen Brandenburg

Sächsischer Ring 8
03172 Guben
Telefon: 03561/52247
Telefax: 03561/52247


Landesverband der Kehlkopflosen Bremen

Groninger Str. 36
27753 Delmenhorst
Telefon: 04221/89712


Landesverband der Kehlkopflosen Hamburg

Hofkoppel 3
23795 Weede
Telefon: 04551/91582
Telefax: 04551/967255


Landesverband der Kehlkopflosen Hessen

Am Breul 43
61194 Niddatal-Kaichen
Telefon: 06187/27412


Landesverband der Kehlkopflosen Mecklenburg-Vorpommern

Kaiserstr. 25 a
17419 Seebad Ahlbeck
Telefon: 038378/2982


Landesverband der Kehlkopflosen Niedersachsen

Laher Kirchweg 33
30659 Hannover
Telefon: 0511/649499


Landesverband der Kehlkopflosen Nordrhein-Westfalen

Weidenweg 50
47059 Duisburg
Telefon: 0203/314040


Landesverband der Kehlkopflosen Rheinland-Pfalz

Burgstr. 7
65594 Runkel
Telefon: 06482/4414


Landesverband der Kehlkopflosen Saarland

Lilienstr. 46
66299 Bildstock
Telefon: 06897/87198


Landesverband der Kehlkopflosen Sachsen

Fr.-Hähnel-Str. 9
09120 Chemnitz
Telefon: 0371/221118
Telefax: 0371/221118


Landesverband der Kehlkopflosen Sachsen-Anhalt

Karl-Marx-Str. 29
38855 Wernigerode
Telefon: 03943/24310
Telefax: 03942/24310


Landesverband der Kehlkopflosen Schleswig-Holstein

Allgäuer Str. 8
24146 Kiel
Telefon: 0431/782230


Landesverband der Kehlkopflosen Thüringen

Bertolt-Brecht-Str. 9
04600 Alttenburg
Telefon: 03447/500055
Telefax: 03447/500055


Magdeburger Krebsliga e.V.

Kontakt- und Beratungsstelle
Gerhart-Hauptmann-Str. 35
39108 Magdeburg
Telefon: 0391/6717394
Telefax: 0391/6717394
Email: magdeburger-krebsliga@freenet.de
Internet: http://www.magdeburger-krebsliga.de


Magen-Darm-Informationszentrum

Telefon: 069/31 40 53 29


Männerselbsthilfegruppe nach Krebs 1998

Königsberger Str. 29
35043 Marburg
Telefon: 06 42 1/4 11 27


MTC - Make Today Count - Selbsthilfegruppe für lebensbedrohlich Erkrankte

An der Halde 3
87463 Schrattenbach
Telefon: 08374/9978


Prostata-Selbsthilfegruppe Wiesbaden und Umgebung

Hr. Wolfgang Jacob
Schiersteiner Str. 7
65187 Wiesbaden
Telefon: 0611/805841
Telefax: 0611/841950


Prostatitis Selbsthilfe

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverbd.
Platz der deutschen Einheit 25
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 / 895005
Telefax: 06151 / 895006


PSA Deutschland

Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen-AG e.V.
Am Eichwald 6
63150 Heusenstamm
Telefon: 06106/42 94
Telefax: 06196/40 71
Email: e-z-g@t-online.de
Internet: www.prostatakrebs.de


Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige - Selbsthilfe

Albrecht-Achilles-Str. 65
10709 Berlin
Telefon: 030/8914049
Telefax: 030/8914049


Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums

Stabsstelle Krebsprävention
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/424200
Email: M.Pötschke-Langer@dkfz-heidelberg.de P.Lindinger@kdfz-heidelberg.de
Internet: www.dkfz-heidelberg.de/rauchertelefon


S.E.L.P. e.V. - Selbsthilfevereinigung zur Unterstützung erw. Leukämiepatienten

Annette Hünefeld
Herrenstr. 34
48167 Münster
Telefon: 02506/6768
Telefax: 02506/85559
Email: leukaemie-lymphom@selp.de
Internet: http://www.selp.de


Selbsthilfegruppe C-Zell-Karzinom

(medulläres Karzinom/Schilddrüsenkarz.)
Plittersdorfer Str. 116
53173 Bonn
Telefon: 02 28/36 27 33


Selbsthilfegruppe Prostatakrebs

Bayerische Krebsgesellschaft
Maistr. 12
80337 München
Telefon: 089 / 531175


Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar

Hr. Hansjörg Burger, Hr. Paul Enders
Dillinger Str. 7
68309 Mannheim
Telefon: 0621/721422
Telefax: 0621/7273099
Email: shg.pros.rn@web.de
Internet: http://www.selbsthilfegruppe-prostatakrebs.de


Selbsthilfeorganisation Knochenmarktransplantation e.V.

Westerwaldstr. 1
13589 Berlin
Telefon: 030/3713640


Selbsthilfeverein für Erkrankte an Haarzell-Leukämie

Barbara Eble
Wildensteinstr. 15
38642 Goslar
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SHG Prostatakrebs Regensburg (PROCAS)

Hr. Franz Stadelbauer
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93142 Maxhütte-Haidhof
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Email: fstadelbauer@t-online.de


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Geschäftsstelle
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38100 Braunschweig
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Literaturquellen





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