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Überwärmungsbad

Wissenswertes

Anwendungsgebiete

Steigerung der Abwehrkräfte bei aufkommender Erkältung, zur Einleitung einer Schwitzkur und gegen Frösteln/Schüttelfrost bei Fieber

 

Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

  • Fieberthermometer
  • Badewanne mit einer Wassertemperatur, die der aktuellen Körpertemperatur entspricht
    (vorher Körpertemperatur messen, am besten im Darm)
  • Badethermometer

 

Legen Sie sich/das Kind ins Badewasser. Der Körper sollte weitgehend mit Wasser bedeckt sein, möglichst auch Schultern und Hinterkopf. Die Dauer des Bades beträgt 30 Minuten. Erhöhen Sie während dieser Zeit allmählich die Wassertemperatur um 1 bis 1,5 Grad Celsius. Achten Sie beim Einlaufen lassen des heißen Wassers darauf, dass sich niemand verbrüht. Beenden Sie das Bad, indem Sie sich/das Kind zunächst einmal in der Badewanne hinsetzen. Weil das Bad den Kreislauf belastet, ist es ratsam, erst danach und dann besonders vorsichtig und langsam aus der Wanne zu steigen. Hüllen Sie sich/das Kind in warme Handtücher oder einen warmen Bademantel und legen Sie sich/das Kind gut zugedeckt ins Bett.

 

Die Wirkung des Bades wird verstärkt, wenn Sie sich/das Kind während der Badezeit zwei- bis dreimal am ganzen Körper abbürsten.

 

Bitte beachten Sie:

  • Weil der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, ist es wichtig, daß während und nach dem Bad viel getrunken wird.
  • Bei hochfieberhaften Erkrankungen sollten Sie das Überwärmungsbad nicht durchführen, es sei denn, der Arzt hat Ihnen ausdrücklich andere Anweisungen erteilt.

 

Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.


Literaturquellen





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Quelle: martens.de

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