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Informationen über: Gebärmutterkrebs

Krankheitsbild

Ein Krebs oder Krebsgeschwür (Fachbegriff Tumor) entsteht, wenn Zellen eines Gewebes oder Organs unkontrolliert wachsen und sich immer stärker vermehren. Gutartige Tumore richten dabei in der Regel keinen weiteren Schaden an. Sie bleiben auf einen bestimmten Raum beschränkt und behindern andere Organe nicht in ihrer Aufgabe. Bösartige Tumore dagegen können auch in die benachbarten Gewebe und Organe eindringen und sie letztendlich zerstören. Zusätzlich „verschickt“ ein bösartiger Tumor Tochterzellen über die Blutbahn in andere Körperregionen, z. B. in die Leber, ins Gehirn oder in die Knochen. Dort wachsen dann Tochtergeschwüre, so genannte Metastasen.

 

Man unterscheidet verschiedene Gebärmutter-Krebsarten

Krebserkrankungen der Gebärmutter werden nach ihrem Entstehungsort eingeteilt. Dabei unterscheidet der Mediziner Gebärmutterhalskrebs (= Zervixkarzinom) und Gebärmutterschleimhautkrebs (= Korpuskarzinom). Unterschiedlich ist auch das durchschnittliche Erkrankungsalter: Gebärmutterhalskrebs tritt häufig schon bei jungen Frauen ab 30 auf, während Gebärmutterschleimhautkrebs erst ab dem 50. Lebensjahr (nach den Wechseljahren) häufiger vorkommt.

Jedes Jahr erkranken etwa 16.000 Frauen an Gebärmutterkrebs, 6.000 von ihnen an Gebärmutterhalskrebs, 10.000 an Gebärmutterschleimhautkrebs.

Diagnose

Setzen Sie alles daran, um einen eventuellen Gebärmutterkrebs so früh wie möglich zu entdecken. Denn Gebärmutterkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig entdeckt und behandelt wird! Nehmen Sie deshalb die ärztliche Früherkennungsuntersuchung in Anspruch!

 

Ärztliche Früherkennungsuntersuchung

Die gesetzlichen Krankenkassen gewähren Frauen ab 20 jährlich eine ärztliche Früherkennungsuntersuchung. Nehmen Sie diese wahr - besonders dann, wenn auch nur einer der oben aufgezählten Risikofaktoren auf Sie zutrifft! Bei dieser Untersuchung entnimmt der Arzt in einem Schleimhautabstrich Zellen aus dem Gebärmutterhals. Die Zellen untersucht er dann unter dem Mikroskop auf mögliche Veränderungen hin. Leider kann er auf diese Weise einen Gebärmutterschleimhautkrebs nur schwer erkennen (einen Gebärmutterhalskrebs dagegen sehr gut). Der Gebärmutterschleimhautkrebs kann aber bei einer Ultraschalluntersuchung auffallen, die der Arzt routinemäßig bei Ihnen durchführt.

 

Achten Sie auf verdächtige Veränderungen in Ihrem Körper!

Gebärmutterkrebs macht mit bestimmten Signalen auf sich aufmerksam. Achten Sie daher stets auf Ihren Köper, besonders auf die Veränderungen, die mit Ihrem Zyklus und den Wechseljahren zu tun haben. Dies können Zeichen für einen Gebärmutterkrebs sein:

  • Blutungen außerhalb der Periode (manchmal auch nur fleischfarbiger Ausfluss), die besonders nach Geschlechtsverkehr auftreten
  • unangenehm riechende Schleimabsonderungen
  • unerklärliche Gewichtsabnahme
  • Schmerzen im Unterbauch

 

Untersuchungen bei Verdacht auf Gebärmutterkrebs

Wenn Sie selbst oder Ihr Arzt bei einer Untersuchung verdächtige Veränderungen entdeckt haben, werden weitere Untersuchungen durchgeführt, z. B. eine Untersuchung des Gebärmuttermundes mit Hilfe eines Vergrößerungsglases (Kolposkopie). Wichtige und sichere Informationen liefert eine Gewebeprobe (Biopsie), bei der ein kleines Stück Haut aus der Gebärmutter entnommen wird. In manchen Fällen nimmt der Arzt auch eine Ausschabung vor und untersucht die so gewonnene Schleimhaut. Mit Hilfe dieser und noch anderer Untersuchungen (Röntgen, Blutwerte, CT etc.) werden offenen Fragen geklärt, z. B.: Handelt es sich wirklich um einen Tumor? Wenn ja, wo sitzt er genau? Hat der Tumor auch Lymphknoten befallen? Gibt es Metastasen?

Die Antworten auf diese Fragen helfen ganz entscheidend, für Sie die geeignete Therapie auszuwählen!

Ursachen

Warum und wie ein Gebärmutterkrebs entsteht, ist bisher noch nicht eindeutig geklärt. In 90 bis 95 Prozent der Fälle ist ein Gebärmutterhalskrebs auf Human Papilloma Viren, kurz HPV-Viren, zurückzuführen. Dabei werden mehrere Virustypen unterschieden. Sie weisen ein unterschiedlich hohes Risiko für die Entwicklung eines Gebärmutterkrebses auf. Alle werden vor allem durch sexuellen Kontakt übertragen. Die Infektion selbst ist i.d.R. harmlos und heilt üblicherweise binnen ein bis zwei Jahren ab, führt jedoch oft zu einer Warzenbildung (Feigwarzen) und innerhalb der folgenden fünf Jahren zu Zellveränderungen. Nur jede 100ste Frau mit derartigen Zellveränderungen entwickelt jedoch Krebs. Man nimmt deshalb an, dass weitere Faktoren hinzukommen müssen, damit aus der Infektion ein Krebs entsteht. Als Risikofaktoren gelten:

  • Rauchen
  • Kinderlosigkeit
  • zusätzliche Infektionen, z.B. Windpockenviren
  • Einnahme der Anti-Baby-Pille
  • Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems

Da HPV-Viren durch sexuellen Kontakt übertragen werden, steigt die Infektionsgefahr mit der Zahl der Sexualpartner.

 

Das Risiko für Gebärmutterschleimhautkrebs steigt, wenn Sie

  • älter als 50 Jahre sind. Denn aufgrund der Hormonumstellung in den Wechseljahren kann es zu unkontrolliertem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und in Folge dessen zur Krebsentstehung kommen
  • kinderlos geblieben sind
  • während der Wechseljahre Hormonpräparate genommen haben, die nur Östrogen und kein Gestagen enthalten haben (Östrogen regt das Schleimhautwachstum an.)
  • erst sehr spät in die Wechseljahre gekommen sind (nach dem 55. Lebensjahr)
  • Diabetikerin sind
  • hohen Blutdruck haben
  • übergewichtig sind (Fettgewebe speichert Östrogen)
  • Brust- oder Darmkrebs haben
  • eine Strahlentherapie im Bauch- oder Beckenbereich hinter sich haben

Verlauf/Folgen

Wird ein Gebärmutterhalskrebs früh erkannt, ist er relativ gut heilbar.

Gebärmutterhalskarzinome entstehen aus veränderten Zellen am Gebärmutterhals, die im Rahmen eines Abstriches, wie er bei der Vorsorgeuntersuchung entnommen wird, nachgewiesen werden können. Bei regelmäßiger Vorsorge werden diese Veränderungen frühzeitig erkannt, so dass therapeutische Maßnahmen ergriffen werden können, bevor ein Tumor im engeren Sinne entsteht. Basis der Behandlung ist eine Konisation, d.h. die Entfernung einer Manschette des Gebärmutterhaltes. Die Gebärmutter bleibt dabei erhalten, eine Schwangerschaft ist weiterhin möglich. Ist bereits ein Gebärmutterhalskarzinom vorhanden, so werden ausgedehntere chirurgische Maßnahmen nötig.

 

Bei Gebärmutterschleimhautkrebs treten die Beschwerden, die zu einem Arztbesuch Anlass geben, meist so frühzeitig auf, dass die Tumoren in einem Stadium geringer Ausdehnung diagnostiziert werden können.

Wann zum Arzt

Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sollte von allen Frauen in Anspruch genommen werden.

Bei Blutungsunregelmäßigkeiten im höheren Lebensalter (v.a. erneute Blutungen nach der Menopause) ist ein Arztbesuch unbedingt empfehlenswert.

Das können Sie tun:

Überblick

Vorbeugend schützt eine Impfung

Gegen die HPV-Virustypen 6, 11, 16 und 18 kann vorbeugend geimpft werden. Einen 100%igen Schutz garantiert die Impfung jedoch nicht, weil auch Infektionen mit HPV-Virustypen möglich sind, gegen die es keinen Impfstoff gibt. Seit 2006 wurde ein Großteil junger Mädchen gegen HPV geimpft, ob sich das positiv auf die Anzahl der Gebärmutterhalskrebserkrankugnen auswirken wird, kann man wahrscheinlich erst in mehreren Jahrzehnten sagen.

 

Gebärmutterkrebs muss ärztlich behandelt werden

Die wichtigen Therapiemöglichkeiten sind: Operation, Bestrahlung, Chemo- und Hormontherapie. Ihr Arzt wird entsprechend der Art, Größe und Lage des Tumors das für Sie beste Verfahren auswählen. Oft kommen auch mehrere Verfahren in Kombination zum Einsatz.

Auch Sie selbst können viel tun, um Ihren Körper bei der Bekämpfung des Tumors zu unterstützen:

 

Denken Sie positiv

Mit einer positiven Lebenseinstellung arbeitet Ihr Immunsystem besser, und die Heilungschancen stehen höher.

 

Mit Ihrer Ernährung nehmen Sie großen Einfluss auf Ihre Gesundheit. Richtige Ernährung beugt der Krebsentstehung und Rückfällen vor, kräftigt das Immunsystem und fördert Heilung und Genesung. Schon mit wenigen Grundregeln können Sie eine krebsvorbeugende Ernährung umsetzen.

 

Zusätzliche Hilfe, auch über die grundlegende Therapie der Krebserkrankung hinaus, finden Sie in speziellen Arzneimitteln. Sie unterstützen Ihr Immunsystem oder wirken ausgleichend auf Körper und Seele. Pflanzliche und homöopathische Arzneimittel haben sich dabei besonders bewährt.

 

Hören Sie auf zu rauchen! Rauchen ist ein hoher Risikofaktor für Krebserkrankungen, vor allem bei Frauen. In den letzten Jahren beginnen zwar weniger Jugendliche zu rauchen, aber der Anteil der Frauen ist gestiegen und diese hören auch seltener wieder auf.

Medikamente

Eine Misteltherapie hat sich (im Anschluss an die Operation bzw. zeitgleich mit der Chemo-, Hormon- oder Strahlenbehandlung) hervorragend bewährt. Sie verbessert bei vielen Krebspatienten die Lebensqualität. Das bedeutet: Appetit und Leistungsfähigkeit nehmen zu, der Patient schläft besser und wird seltener krank. Außerdem verträgt er die Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapie besser und leidet meist seltener unter den Nebenwirkungen.

 

Auch die Einnahme von bestimmten Enzymen kann zu Ihrer Gesundung beitragen. Enzyme können die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie verringern und bei manchen Patienten, die Metastasen haben, sogar einen Rückfall hinauszögern.

 

Hilfreiches

Lassen Sie sich das Leben mit der Erkrankung leichter machen! Haben Sie Schmerzen? Dann sprechen Sie Ihren Arzt offen darauf an. Es gibt heute eine Menge guter Arzneimittel gegen die Tumorschmerzen. Diese Medikamente werden auf die jeweilige Art und Stärke der Schmerzen abgestimmt und individuell dosiert. Sie bergen keine Suchtgefahr, wenn sie richtig und rechtzeitig eingesetzt werden!

Leiden Sie unter Nebenwirkungen Ihrer Therapie? Fühlen Sie sich müde, ausgelaugt und antriebslos? Auch hier können Ihnen Arzneimittel eine Hilfe sein. Besonders pflanzliche und homöopathische Medikamente haben sich bewährt, um ein gestörtes körperliches und seelisches Gleichgewicht wieder her zu stellen.

Allgemeine Maßnahmen

Lassen Sie sich von Ihrer Erkrankung nicht unterkriegen! Gehen Sie ehrlich mit sich und Ihren Gefühlen um: Lassen Sie Frust, Ängste und Sorgen raus, sprechen Sie mit anderen Menschen, fragen Sie Ihren Arzt nach allem, was für Sie unklar ist. Je mehr Sie über Ihre Erkrankung und deren Behandlung wissen, desto besser können Sie mitarbeiten, Nebenwirkungen abfangen und Ihre Genesung unterstützen. Eine hervorragende Hilfe kann auch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen sein. Dort treffen Sie ausschließlich „Mit-Leidende“, keiner kann Sie besser verstehen!

Beschäftigen Sie sich mit den Dingen, die Ihnen das Leben angenehmer machen, pflegen Sie sich, gehen Sie einem Hobby nach, gönnen Sie sich einen schönen Urlaub. Denken Sie positiv. Positives Denken fördert Ihre Heilung!

Ernährung

Die richtige Ernährung ist ein wichtiges Werkzeug für Sie, mit dem Sie selbst den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können! Zwar gibt es nach dem derzeitigen Wissensstand keine Diät, mit der man einen vorhandenen Krebs heilen könnte. Doch mit Hilfe einer optimalen Ernährung ist es Ihnen möglich, die Heilung Ihrer Krankheit zu unterstützen, Ihr Wohlbefinden zu stärken und Rückfälle oder Neuerkrankungen zu vermeiden. Dabei darf die Ernährung aber stets nur als ergänzende Maßnahme zur ärztlichen Behandlung verstanden werden.

Man weiß heute, dass bestimmte Stoffe aus der Nahrung zur Entstehung von Krebs beitragen. Denn bis zu 70% aller Krebserkrankungen haben ihre Ursachen in falscher Ernährung! Man weiß aber auch, dass es zahlreiche, vor allem pflanzliche Stoffe gibt, die eine starke Schutzwirkung gegen Krebs ausüben.

 

Diese Nähr- und pflanzlichen Wirkstoffe haben Einfluss auf Gebärmutterkrebs

Wer über Jahre hinweg zu viel Fett und Eiweiß verzehrt, vergrößert sein Risiko für Gebärmutterkrebs (auch für Rückfälle!). Zusätzlich erhöhen Übergewicht und Diabetes mellitus die Erkrankungsgefahr. Aber Sie können sich schützen und den Kampf Ihres Körpers gegen die Erkrankung unterstützen! Grundlage dafür ist eine ballaststoffreiche und fettarme Ernährung. Und als besondere Schutzschilder gegen Gebärmutterkrebs gelten Vitamin A und seine Vorstufen (z.B. Betacarotin), sowie Vitamin C und spezielle Phyto-Estrogene (hormonartig wirkende Stoffe) aus Soja und Leinsamen.

 

Auch die Versorgung mit L-Cystein und L-Glutathion ist bei Krebspatienten häufig unzureichend und infolge der medikamentösen Therapie der Bedarf an L-Carnitin erhöht.

 

So ernähren Sie sich richtig

Die wichtigsten Regeln

  • Essen Sie fettarm! Sparen Sie mit Koch- und Streichfett, wählen Sie magere Fleisch-, Wurst- und Käsesorten.
  • Nehmen Sie viel pflanzliche Kost zu sich, frisch und am besten roh! Optimal sind 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag! Greifen Sie auch auf Sojaprodukte zurück, die Sie z.B. anstelle von Fleisch, Quark und Milch verwenden können.
  • Verzehren Sie reichlich Ballaststoffe! Ballaststoffe sind in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse in ausreichender Menge enthalten.
  • Ballaststoffreiche Kost ist deshalb so gesund, weil sie den Darm in viel kürzerer Zeit durchläuft als faserarme Kost. Dadurch werden Schadstoffe deutlich schneller ausgeschieden.
  • Gestalten Sie Ihre Mahlzeiten abwechslungsreich. Wissen Sie, wie viele verschieden Getreide-, Obst- und Gemüsesorten es gibt? Probieren Sie mal Neues nach dem Grundsatz: Von Vielem wenig essen ist besser als von Wenigem viel.
  • Verzichten Sie auf Genussmittel, vor allem hochprozentigen Alkohol, Nikotin und Kaffee!

 

Das ist gesund für Sie

Fleisch

Magere Fleischsorten, vor allem von Huhn, Pute, Kalb, Wild. Fleisch sollten Sie nur 2-3x wöchentlich auf Ihren Speiseplan setzen und jeweils auch nur eine kleine Portion; so als ob Fleisch die Beilage zu Gemüse und Kartoffeln wäre (nicht umgekehrt!).

 

Fisch

Seefisch (z. B. Rotbarsch, Kabeljau, Seelachs, Scholle, Lachs, Hering, Thunfisch, Makrele, Sardine, Heilbutt), mindestens 1x pro Woche.

 

Nährmittel

Soweit möglich, alles aus dem vollen Korn. Probieren Sie doch auch einmal Gerichte aus Gerste, Hafer, Dinkel, Grünkern, Hirse oder Buchweizen! Sie vertragen Vollkorn-Backwaren schlecht? Dann bereiten Sie Suppen und Breie aus Getreide. So ist Vollkorn leichter verdaulich. Neben Getreide bieten Kartoffeln, Hülsenfrüchte und ungeschälter Reis wertvolle Alternativen.

 

Milchprodukte

Alle fettarmen Milchprodukte. Sauermilchprodukte wie Naturjoghurt, Quark, Kefir fördern eine gesunde Darmflora und stärken dadurch das Immunsystem.

 

Eier

Nicht mehr als 3 pro Woche. Dazu zählen auch die verarbeiteten Eier in Kuchen, Aufläufen etc.

 

Gemüse

Alle Sorten, frisch und roh, oder kurz und schonend gegart. Bevorzugen Sie Waren der Saison!

Bei empfindlicher Verdauung wählen Sie zartes Gemüse: Möhren, Kohlrabi, Brokkoli, Spinat, Zucchini, Rote Beete (gedünstet oder als frisch gepresster Saft).

 

Obst

Alle Sorten, frisch und roh. Bevorzugen Sie Waren der Saison!

Am gesündesten für Sie ist rohes, reifes Obst: Erdbeeren, Himbeeren, Bananen, geschälte Äpfel, Pfirsiche, Birnen, Aprikosen, auch Trauben, Mandarinen.

 

Getränke

Trinken Sie viel, am besten zwischen den Mahlzeiten. Geeignet sind: grüner Tee, Kräutertees und stilles Mineralwasser. Insbesondere grüner Tee soll bei Menschen mit geringer Entgiftungskapazität einen günstigen (krebsvorbeugenden) Effekt aufweisen.

 

Sonstiges

Nüsse und Samen (z. B. Sesam, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne)

Geben Sie, wenn Sie Lebensmittel einkaufen, den Waren aus kontrolliert biologischem Anbau den Vorzug.

 

Diese Lebensmittel sollten Sie meiden

Fleisch

Fette Fleischsorten, z.B. Schwein, Ente, Gans sowie die meisten Wurstwaren (sie enthalten oft viel Fett und viele Zusatzstoffe, z.B. Salz und Nitrit).

Stark gebräuntes (=geröstetes oder gegrilltes) Fleisch (es enthält krebsfördernde Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren).

Stark gesalzenes oder gepökeltes Fleisch (Pökelsalz enthält Nitrit, das sich mit Eiweiß zu krebserregenden Nitrosaminen verbinden kann!).

Innereien (sie enthalten oft reichlich Schwermetalle: Blei und Cadmium).

 

Fisch

Stark gesalzener oder geräucherter Fisch, Fischkonserven.

 

Nährmittel

Weißmehl-Gebäck. Ofenfrisches Brot, wenn Sie es schlecht vertragen.

 

Milchprodukte

Fettreiche Produkte wie Butter, Sahne, Käse über 40 % Fett i. Tr. oder Kondensmilch.

 

Gemüse

Gemüsekonserven und blähendes Gemüse, z.B. Erbsen, Bohnen, Linsen, Kohl, Zwiebeln, Gurken (als Salat) oder Paprika.

 

Obst

Säurereiches Obst wie Stachelbeeren, Johannisbeeren, Rhabarber, Orangen und Grapefruits. Obstkonserven, gekochtes oder gezuckertes Obst.

 

Getränke

Alkoholische Getränke, vor allem Hochprozentiges. Kohlensäurereiche Getränke, wenn Sie sie schlecht vertragen.

 

Gewürze

Scharfe Gewürze und Knoblauch, denn sie können bei empfindlichen Personen zu Blähungen oder Sodbrennen führen.

 

Fertiges

Sehr fette Speisen, z.B. Buttercreme-Torten oder Fettgebackenes.

 

Sonstiges

Verschimmelte Lebensmittel. Giftstoffe aus Schimmelpilzen beschränken sich nicht auf den befallenen Bereich, sondern können das gesamte Lebensmittel durchziehen. Daher unbedingt das ganze Lebensmittel entsorgen!!!

Sonstiges

Nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf

Suchen Sie ergänzende Informationen? Oder haben Sie das Bedürfnis, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen? Dann schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe an. Dort erhalten Sie hilfreiche Tipps und erfahren von anderen Betroffenen, wie sie ihre Krankheit erfolgreich gemeistert haben.

 

Auch die Beschäftigung mit der Kunst kann helfen, den Krebs zu besiegen. Viele Kliniken bieten deshalb bereits Kunsttherapien an, beispielsweise Malkurse. Sie ermöglichen Erkrankten, Emotionen und Belastungen in schweren Lebensphasen auszudrücken und zu verarbeiten.

Selbsthilfegruppen

Bayerische Krebsgesellschaft e.V.

Maistr. 12
80337 München
Telefon: 089/539525


Bundesverband der Kehlkopflosen e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Obererle 65
45897 Gelsenkirchen
Telefon: 0209/592282
Telefax: 0209/597748
Email: 101.64289@germanynet.de
Internet: http://www.paritaet.org/bvkl


Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)

Hr. Wolfgang Petter
Postfach 101125
30983 Gehrden
Telefon: 05108/926646
Email: marlene.kuehlechner@prostatakrebs-bps.de
Internet: http://www.prostatakrebs-bps.de


Deutsche Arbeitsgemeinschaft für psychosoziale Onkologie e.V. (dapo)

Johannisburgstr. 37/38
49074 Osnabrück
Telefon: 0541/1818086
Telefax: 0541/1818071
Email: dapo-ev@t-online.de
Internet: www.dapo-ev.de


Deutsche Ileostomie-Colostomie-Urostomievereinigung (ILCO) e.V.

Bundesgeschäftsstelle
Landshuter Str. 30
85356 Freising
Telefon: 08161/934301
Telefax: 08161/934304
Email: info@ilco.de
Internet: http://www.ilco.de


Deutsche Krebeshilfe e.V. (DKH)

Postfach 53111
53111 Bonn
Telefon: 0228/72990-0
Telefax: 0228/72990-11
Email: deutsche@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de


Deutsche Krebsgesellschaft - Psychosoziale Krebsberatungsstelle

Paul-Ehrlich-Str. 41
60596 Frankfurt/M.
Telefon: 069/6300960
Telefax: 069/639130


Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Paul-Ehrlich-Str. 41
60596 Frankfurt/M.
Telefon: 069/630096-0
Telefax: 069/639130
Email: service@krebsgesellschaft.de
Internet: http://www.krebsgesellschaft.de


Deutsche Krebshilfe e.V.

Thomas Mann-Str. 40
53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 729 90-0
Telefax: 02 28 / 729 90-11
Email: deutsche@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de


Deutsche Leukämie-Forschungshilfe und Deutsche Kinderkrebsstiftung

Joachimstr. 20
53113 Bonn
Telefon: 0228/9139430
Telefax: 0228/9139433
Email: dlfhbonn@kinderkrebsstiftung.de
Internet: http://www.kinderkrebsstiftung.de


Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst (KID)

Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/410121
Telefax: 06221/401806
Email: krebsinformation@dkfz.de
Internet: http://www.krebsinformation.de


Dt. Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. - Bundesverband der SH-Organisationen

Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Telefon: 0228/390440
Telefax: 0228/3904422
Email: info@leukaemie-hilfe.de
Internet: http://www.leukaemie-hilfe.de


Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. (auch Männer)

B6, 10/11
68159 Mannheim
Telefon: 0621/24434
Telefax: 0621/154877
Email: kontakt@frauenselbsthilfe.de
Internet: http://www.frauenselbsthilfe.de


Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.

Bundesverband
Hauptstr. 44
69117 Heidelberg
Telefon: 06221/138020
Telefax: 06221/1380220
Email: information@biokrebs.de
Internet: http://www.biokrebs.de


Gesellschaft zur Förderung der Krebstherapie e.V.

Am Eichhof
75223 Niefern-Öschelbronn
Telefon: 07233/68410
Telefax: 07233/68413


Grace P.Kelly Vereinigung zur Unterstützung der Krebsforschung für Kinder

Wagnerstr. 7
75365 Calw-Heumaden
Telefon: 07051/13246


Informationsdienst Krebsschmerz

Telefon: 06221/42 20 00
Telefax: 06221/401806
Email: krebsschmerz@dhfz.de
Internet: www.krebsinformation.de/schmerzen.html


Interessengemeinschaft der Krebsnachsorge e.V.

Landwehrstr. 60
28217 Bremen
Telefon: 0421/3963066


Interessengemeinschaft Schilddrüsenkrebs (IKS)

Dahnstr. 4
45144 Essen
Telefon: 0201/75 7 29
Telefax: 0201/75 77 20
Email: dagmar_euteneuer@gmx.de
Internet: www.schilddruesenkrebs.de


Krebsinformationsdienst im dt. Krebsforschungszentrum (KID)

Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/410121
Telefax: 06221/401806
Email: kid@dkfz-heidelberg.de
Internet: www.krebsinformation.de


Landesverband der Kehlkopflosen Baden-Württemberg

Nußdorfer Str. 12
70435 Stuttgart
Telefon: 0711/8263519


Landesverband der Kehlkopflosen Bayern

Schmellerstr. 20
80337 München
Telefon: 089/7251789
Telefax: 089/7251789


Landesverband der Kehlkopflosen Brandenburg

Sächsischer Ring 8
03172 Guben
Telefon: 03561/52247
Telefax: 03561/52247


Landesverband der Kehlkopflosen Bremen

Groninger Str. 36
27753 Delmenhorst
Telefon: 04221/89712


Landesverband der Kehlkopflosen Hamburg

Hofkoppel 3
23795 Weede
Telefon: 04551/91582
Telefax: 04551/967255


Landesverband der Kehlkopflosen Hessen

Am Breul 43
61194 Niddatal-Kaichen
Telefon: 06187/27412


Landesverband der Kehlkopflosen Mecklenburg-Vorpommern

Kaiserstr. 25 a
17419 Seebad Ahlbeck
Telefon: 038378/2982


Landesverband der Kehlkopflosen Niedersachsen

Laher Kirchweg 33
30659 Hannover
Telefon: 0511/649499


Landesverband der Kehlkopflosen Nordrhein-Westfalen

Weidenweg 50
47059 Duisburg
Telefon: 0203/314040


Landesverband der Kehlkopflosen Rheinland-Pfalz

Burgstr. 7
65594 Runkel
Telefon: 06482/4414


Landesverband der Kehlkopflosen Saarland

Lilienstr. 46
66299 Bildstock
Telefon: 06897/87198


Landesverband der Kehlkopflosen Sachsen

Fr.-Hähnel-Str. 9
09120 Chemnitz
Telefon: 0371/221118
Telefax: 0371/221118


Landesverband der Kehlkopflosen Sachsen-Anhalt

Karl-Marx-Str. 29
38855 Wernigerode
Telefon: 03943/24310
Telefax: 03942/24310


Landesverband der Kehlkopflosen Schleswig-Holstein

Allgäuer Str. 8
24146 Kiel
Telefon: 0431/782230


Landesverband der Kehlkopflosen Thüringen

Bertolt-Brecht-Str. 9
04600 Alttenburg
Telefon: 03447/500055
Telefax: 03447/500055


Magdeburger Krebsliga e.V.

Kontakt- und Beratungsstelle
Gerhart-Hauptmann-Str. 35
39108 Magdeburg
Telefon: 0391/6717394
Telefax: 0391/6717394
Email: magdeburger-krebsliga@freenet.de
Internet: http://www.magdeburger-krebsliga.de


Männerselbsthilfegruppe nach Krebs 1998

Königsberger Str. 29
35043 Marburg
Telefon: 06 42 1/4 11 27


MTC - Make Today Count - Selbsthilfegruppe für lebensbedrohlich Erkrankte

An der Halde 3
87463 Schrattenbach
Telefon: 08374/9978


Prostata-Selbsthilfegruppe Wiesbaden und Umgebung

Hr. Wolfgang Jacob
Schiersteiner Str. 7
65187 Wiesbaden
Telefon: 0611/805841
Telefax: 0611/841950


Prostatitis Selbsthilfe

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverbd.
Platz der deutschen Einheit 25
64293 Darmstadt
Telefon: 06151 / 895005
Telefax: 06151 / 895006


PSA Deutschland

Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen-AG e.V.
Am Eichwald 6
63150 Heusenstamm
Telefon: 06106/42 94
Telefax: 06196/40 71
Email: e-z-g@t-online.de
Internet: www.prostatakrebs.de


Psychosoziale Beratungsstelle für Krebskranke und Angehörige - Selbsthilfe

Albrecht-Achilles-Str. 65
10709 Berlin
Telefon: 030/8914049
Telefax: 030/8914049


Rauchertelefon des Deutschen Krebsforschungszentrums

Stabsstelle Krebsprävention
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Telefon: 06221/424200
Email: M.Pötschke-Langer@dkfz-heidelberg.de P.Lindinger@kdfz-heidelberg.de
Internet: www.dkfz-heidelberg.de/rauchertelefon


S.E.L.P. e.V. - Selbsthilfevereinigung zur Unterstützung erw. Leukämiepatienten

Annette Hünefeld
Herrenstr. 34
48167 Münster
Telefon: 02506/6768
Telefax: 02506/85559
Email: leukaemie-lymphom@selp.de
Internet: http://www.selp.de


Selbsthilfegruppe C-Zell-Karzinom

(medulläres Karzinom/Schilddrüsenkarz.)
Plittersdorfer Str. 116
53173 Bonn
Telefon: 02 28/36 27 33


Selbsthilfegruppe Prostatakrebs

Bayerische Krebsgesellschaft
Maistr. 12
80337 München
Telefon: 089 / 531175


Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar

Hr. Hansjörg Burger, Hr. Paul Enders
Dillinger Str. 7
68309 Mannheim
Telefon: 0621/721422
Telefax: 0621/7273099
Email: shg.pros.rn@web.de
Internet: http://www.selbsthilfegruppe-prostatakrebs.de


Selbsthilfeorganisation Knochenmarktransplantation e.V.

Westerwaldstr. 1
13589 Berlin
Telefon: 030/3713640


Selbsthilfeverein für Erkrankte an Haarzell-Leukämie

Barbara Eble
Wildensteinstr. 15
38642 Goslar
Telefon: 05321/81003
Telefax: 05321/389624
Email: haarzell-leukaemie@t-online.de
Internet: http://www.haarzell-leukaemie.de


SHG Prostatakrebs Regensburg (PROCAS)

Hr. Franz Stadelbauer
Postplatz 6
93142 Maxhütte-Haidhof
Telefon: 09471/4898
Telefax: 09471/601238
Email: fstadelbauer@t-online.de


Verein Krebsnachsorge Braunschweig e.V.

Geschäftsstelle
Hagenmarkt 2
38100 Braunschweig
Telefon: 0531/14689
Telefax: 0531/124785
Email: info@krebsnachsorge-bs.de


Literaturquellen



Letzte Aktualisierung: 21.11.2015

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